zur Übersicht

Japanische Delegation informierte sich über die Gründung von Energiegenossenschaften in Weser-Ems

veröffentlicht im Genossenschafts-Magazin Weser-Ems, Ausgabe 01/2016

 © GVWE
Die japanische Delegation Kohei Fujii (v. l.), Tokyo University of Science; Shogo Nishibayashi, Rikkyo University, Tokio; Akira Terabayashi, Institute von Genossenschaftsbank, Tokio; Shigeo Watanabe, Humboldt-Universität zu Berlin, mit Verbandsdirektor Johannes Freundlieb (r.) und Gründungsberater Ralf-Peter Janik (3. v. l.)

Das Forschungsprojekt Ökonomie natürlicher Ressourcen an der Hitotsubashi Universität, wirtschaftliche Fakultät, Tokio/Japan, befasst sich mit der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und regionalen Entwicklungen. In den letzten sieben Jahren wurden von der Hitotsubashi Universität in Tokio die notwendigen politischen Maßnahmen für eine nachhaltige Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei auf dem kommunalen Niveau in Japan und China untersucht.

Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima steht für die Hitotsubashi Universität die japanische Energiewende mit erneuerbaren Energien im Fokus. Wenn lokale Akteure aus regionalen Ressourcen erneuerbare Energien produzieren und diese Energie in der jeweiligen Region zum Einsatz kommt, kann dieses der Motor für eine regionale regenerative Energieentwicklung in Japan sein.

Die japanische Delegation interessierte sich, wie die deutsche Energiewende voranschreitet und welche Bedeutung dabei die Gründung von Energiegenossenschaften zur Einbindung der Bürgerinnen und Bürger spielt.

Vor diesem Hintergrund informierte sich die japanische Delegation bei Verbandsdirektor Johannes Freundlieb und Gründungsberater Ralf-Peter Janik umfassend über die Vorgehensweise und die Aktionsbereiche der Energiegenossenschaften in Weser-Ems.

„Durch das Informationsgespräch“, so Shigeo Watanabe, „haben wir gute Hinweise für die weitere Entwicklung in der japanischen Energiewende bekommen. Dafür danken wir Ihnen herzlich und wir wünschen Ihnen weiterhin Erfolg bei der Energiewende in Weser-Ems und in Deutschland“.