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Wirtschaftstag Nordwest: E-Car-Sharing Projekte vorgestellt

veröffentlicht im Genossenschafts-Magazin Weser-Ems, Ausgabe 01/2017

2. Wirtschaftstag Nordwest im Forum Alte Werft Papenburg

Mit knapp 80 Ausstellern war eine große Bandbreite regionaler Unternehmen auf dem 2.Wirtschaftstag Nordwest im Forum Alte Werft in Papenburg vertreten, und parallel zur Ausstellung hatten die Besucher die Möglichkeit interessanten Fachvorträgen und Präsentationen beizuwohnen. Insgesamt kamen rund 250 Teilnehmer zum 2.Wirtschaftstag in Papenburg. Zu den Ausstellern zählten auch die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Weser-Ems.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand wieder der Austausch zwischen Unternehmern, Führungskräften und Multiplikatoren. „Mit der `wunderline` haben wir uns erstmals präsentiert und gute Resonanz am Stand bekommen“, informiert Bettina Fabich von der Bahnverbindung wunderline, die zwischen Bremen über Oldenburg, Leer, Winschoten und Groningen pendelt. Nach dem Totalschaden der Friesenbrücke in Weener am 3.Dezember 2015, musste eine schnelle Lösung her. Das Wunderline-Projekt wird in der Zeit von 2015-2018 in Höhe von rund 8,3 Mio. Euro gefördert.

Markus Spiekermann von der Move About GmbH stellte das 2008 gegründete Unternehmen vor, das ein auf Elektrofahrzeuge spezialisierter Anbieter von Mobilität ist. Die Ideen: Die Kosten für die Batterie auf die Lebenszeit des Fahrzeugs zu verteilen, Nutzung für Telematiksysteme, um das Fahrzeug und die Batterie zu überwachen und mit mehreren Nutzern zu teilen, entstanden bereits im Jahr 2006. 2008 wurde das erste E-CarSharing Projekt in Norwegen umgesetzt, 2009 wurde der deutsche Ableger von Move About in Bremen gegründet. Zu den Kunden von Move About zählen beispielsweise Ikea, Microsoft, KPMC und Stromerzeuger wie das Allgäuer Überlandwerk.

In der anschließenden Talkrunde mit dem Moderator Ludger Abeln diskutierten die Fachleute über die Grundangst, dass die Reichweite der Elektroautos nicht ausreiche. Bei den Gründervorträgen stellten zehn regionale Unternehmen in jeweils drei Minuten ihre Firmengeschichte nach dem „Elevator Pitch“-Modell vor.

Text: Inge Meyer