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WL BANK erreicht positives Halbjahresergebnis

veröffentlicht im Genossenschafts-Magazin Weser-Ems, Ausgabe 11/2017

Für die WL BANK verlief das erste Halbjahr des Geschäftsjahres erneut erfolgreich.

Die Pfandbriefbank lag mit einem Kundengeschäftsvolumen von 2,4 Milliarden Euro (inkl. Prolongationen) leicht unter dem überaus erfolgreichen Vorjahreshalbjahr, konnte aber in den wichtigsten Kundensegmenten - dem Immobilienkreditgeschäft und dem Geschäft mit den Öffentlichen Kunden - das Vorjahresniveau bestätigen.

„Die WL BANK ist nun voll und ganz in der DZ BANK Gruppe angekommen“, stellte der Vorstandsvorsitzende der WL BANK, Frank M. Mühlbauer mit Blick auf die 2016 erfolgte Fusion von DZ BANK und WGZ BANK fest. „Wir haben unseren Platz im Konzern eingenommen und arbeiten dort mit unverminderter Kraft für den Erfolg der genossenschaftlichen FinanzGruppe.“ Für das Gesamtjahr erwartet die Bank mindestens ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.

Die Neuzusagen im Immobilienkreditgeschäft erreichten im ersten Halbjahr 2017 mit rund 2,0 Milliarden Euro eine ähnliche Größenordnung wie im Vorjahr. Daran hatte das Geschäft mit den an die WL BANK vermittelnden Partnern in der genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken mit rund 1 Milliarde Euro einen Anteil von 54 Prozent. Im Direktgeschäft mit der institutionellen Wohnungswirtschaft sowie Fonds und Investoren konnte das hohe Niveau des Vorjahres sogar noch gesteigert werden. Hier lag das Neugeschäftsvolumen bei 841 Millionen Euro. Auch für das zweite Halbjahr rechnet die WL BANK mit einer stabilen Neugeschäftsentwicklung bei einer anhaltend intensiven Wettbewerbssituation.

Im Geschäft mit den Öffentlichen Kunden realisierte die WL BANK im ersten Halbjahr ein Neugeschäftsvolumen von 334 Millionen Euro. Als Kompetenzcenter für Öffentliche Kunden in der genossenschaftlichen FinanzGruppe hat sie insbesondere die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Geschäftsfeld Kommunalfinanzierung unterstützt. Erneut wurden über 80 Prozent der Geschäftsabschlüsse in Verbindung mit den Ortsbanken getätigt. 

Das Refinanzierungsvolumen der WL BANK erreichte im ersten Halbjahr 2017 wie im Vorjahr rund 3,3 Milliarden Euro. Dem hohen Neugeschäft mit Immobilienfinanzierungen entsprechend lag der Schwerpunkt erneut im Absatz von Hypotheken-Pfandbriefen. Im Januar wurde eine Benchmark-Emission über je 500 Millionen Euro mit siebenjähriger Laufzeit begeben. Neben Benchmarkemissionen werden für die Refinanzierung „Private Placements“ wieder bedeutsamer. Der Gesamtbestand an Pfandbriefen betrug am Ende des ersten Halbjahres rund 32,7 Milliarden Euro.

Die Bilanzsumme der WL BANK stieg im Vergleich zum Jahresende 2016 strategiekonform auf 38,3 Milliarden Euro. In der zweiten Jahreshälfte steht die weitere Forcierung des Kundengeschäfts, insbesondere in der Zusammenarbeit mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken, im Fokus. Außerdem bereitet sich die WL BANK auf die geplante Fusion mit der DG HYP zur größten Pfandbriefbank in Deutschland vor. Die bisherigen Erfahrungen aus der Projektarbeit bestärken die beiden Gesellschaften darin, die richtigen Weichenstellungen vorgenommen zu haben.