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Förderung für Gründung von Sozialgenossenschaften

veröffentlicht im Genossenschafts-Magazin Weser-Ems, Ausgabe 05/2018

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung möchte mit seiner neuen Förderrichtlinie für die Gründung von Sozialgenossenschaften Eigeninitiative, bürgerschaftliches Engagement und Solidarität in Sozialgenossenschaften unterstützen.

Bürgerinnen und Bürgern soll ermöglicht werden, eigene Lösungen für ihre sozialen Bedürfnisse zu ermitteln und sich selbst bei der Gründung einer Genossenschaft einzubringen.

Die Möglichkeiten der Betätigung und einer damit verbundenen Förderung sind hierbei sehr vielfältig und reichen vom Aufbau und Erhalt von Mehrgenerationenstrukturen, Dorfläden und Nachbarschaftshilfen bis hin zur täglichen Bedürfnishilfe für Familien: Beispiele sind genossenschaftliche Kinderbetreuungsmodelle, Seniorengenossenschaften, genossenschaftliche Lösungen für die Integration von Menschen mit Behinderung oder Menschen mit Migrationshintergrund.

Die Förderung beträgt bis zu 6.000 Euro und wird für die Gründungskosten der Sozialgenossenschaft gewährt. Zu diesen zählen gemäß der erlassenen Richtlinie außerdem die Ausgaben für die Mitgliederwerbung sowie Beratungs- und Unterstützungsleistungen der Genossenschaftsverbände.

Der Antrag für die Zuwendung ist vor der Einleitung der formalen Gründungsschritte beim Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie zu stellen.