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Eine Welt im Wandel: „Unsere Ausgangslage ist gut“

veröffentlicht im Genossenschafts-Magazin Weser-Ems, Ausgabe 07/2018

Beim Fachkongress InvestmentAktuell hat Union Investment die absatzstärksten Banken ausgezeichnet – und einen Blick auf wichtige Zukunftsthemen geworfen.

Unter dem Motto „WeltWeitSichten“ hatte Union Investment die absatzstärksten Banken zu InvestmentAktuell nach Frankfurt eingeladen. Rund 100 Bankvorstände sowie Vertreter aus der genossenschaftlichen FinanzGruppe erlebten Anfang Mai einen Tag mit renommierten Referenten und spannenden Themen. Die teilnehmenden Banken wurden dabei mit dem Prix de Fonds für außergewöhnliche Leistungen im genossenschaftlichen Fondsgeschäft 2017 ausgezeichnet.

Im Rahmen von InvestmentAktuell wagt Union Investment immer wieder einen Blick über den Tellerrand des Tagesgeschäfts und beschäftigt sich mit wichtigen Zukunftsthemen. Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment, verwies in diesem Jahr darauf, dass die Welt noch volatiler geworden sei: „Wir erleben eine Welt im Wandel wie nie zuvor, das Veränderungstempo steigt.“ Trotzdem böten sich weitere Chancen.

Die richtigen Fragen für die Zukunft

Mit einem Absatz von 9,9 Milliarden Euro hat Union Investment im Privatkundengeschäft im Jahr 2017 den höchsten Absatz seit dem Jahr 2000 erzielt. Die Evolution des Sparens sieht Reinke in vollem Gange. Die Lösungen von Union Investment gepaart mit der Vertriebsstärke der genossenschaftlichen Banken seien dabei nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden ein strategischer Wettbewerbsvorteil: „Unsere Ausgangslage ist sehr gut, wir sind gemeinsam vor der Kurve.“ Um diese Position zu halten, gehört nach Ansicht von Reinke, die richtigen Fragen zu stellen und wichtige Weichenstellungen vorzunehmen, um in Zukunft handlungsfähig zu bleiben.

Tiefere Gründe für Herausforderungen suchen

Wie entwickelt sich die Weltgemeinschaft weiter? Welche Ableitungen sind für unser künftiges Handeln zu treffen? Diesen Fragen stellten sich die Refe renten aus Politik und Wirtschaft. Den Auftakt machte Dr. Klaus von Dohnanyi, früherer Bundesminister und Erster Bürgermeister der Stadt Hamburg. Er forderte dazu auf, in der politischen Debatte nicht an der Oberfläche zu bleiben, sondern vor dem Handeln nach tieferen Gründen für die politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu suchen. Der Unternehmer Christian A. W. Berner berichtete, wie nachhaltiges Wachstum in einem sich stark wandelnden Umfeld  gelingt. Mit gerade einmal 28 Jahren übernahm er das Familienunternehmen Berner Group und krempelte den Betrieb mit über 8.000 Mitarbeitern als einer der jüngsten Vorstandsvorsitzenden Deutschlands um. Dabei setzte er auf Digitalisierung und Innovationen im Produktangebot.

Kein Blick auf die Welt ohne US-Präsident Donald Trump: Der Journalist, Fernsehmoderator und Autor Ingo Zamperoni beschäftigte sich mit der Frage, wie Trumps Präsidentschaft die USA, die Medien und die Welt beeinflusst. Sein Fazit: Trump ist Symptom, nicht die Ursache für die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft. Zum Abschluss des Fachkongresses hielt die Rechtspsychologin und Juristin Dr. Julia Shaw einen Vortrag zur Frage, inwieweit wir uns auf unser Gehirn verlassen können und wie echte, aber auch falsche Erinnerungen unsere Zukunft beeinflussen.