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„Ausbildung mal anders erleben. Eine Kuh-le Erfahrung!“

veröffentlicht im Genossenschafts-Magazin Weser-Ems, Ausgabe 10/2019

Die Auszubildenden der Raiffeisenbank eG Moormerland absolvierten ein zweitägiges landwirtschaftliches Praktikum. Die angehenden Bankkaufleute aus dem zweiten und dritten Lehrjahr Nicole Prips, Annika Siemens, Adriane Wessels und Kerstin Hüls erhielten einen Einblick in die Arbeit auf einem Bauernhof.

 © Raiffeisenbank eG Moormerland
(v. l.): Gerhard Dojen (Landwirt – Ayenwolde), Sandra Erfmann (Leiterin Firmenkunden-beratung und Prokuristin), Kerstin Hüls (Auszubildende), Adriane Wessels (Auszubildende), Nicole Prips (Auszubildende), Ulrich Jungmann (Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank eG, Moormerland), Jan Akkermann (Ausbildungsleiter). Es fehlten Annika Siemens (Auszubildende) und Dirk Haßbargen (Landwirt – Bangstede).

An zwei Tagen konnten sie auf den Höfen der Familie Dojen in Ayenwolde und der Familie Haßbargen in Bangstede reinschnuppern. Zusammen mit dem Vorstand Ulrich Jungmann, der Firmenkundenberaterin und Prokuristin Sandra Erfmann und dem Ausbildungsleiter Jan Akkermann lernten die Hofhelferinnen die Landwirte kennen.

Nach einem ausführlichen Rundgang über den Betrieb, erklärten ihnen die Landwirte administrative Aufgaben, die am Computer erledigt werden müssen. Auch das Ausmisten der Kälberställe, das abendliche Holen der Milchkühe und das anschließende Melken standen auf dem Programm. Der Besamungstechniker vom VOST (Verein Ostfriesischer Stammviehzüchter) erklärte die künstliche Besamung. Bei einer „hofinternen“ Fahrstunde lernten die Landwirtschafts-Praktikantinnen den Hoftrack und den Trecker kennen und halfen beim Strohpressen.

Insgesamt war es eine großartige Erfahrung und eine willkommene Abwechslung zum Bankalltag. Für die Raiffeisenbank eG, Moormerland ist es wichtig, die Beziehung zu den landwirtschaftlichen Kunden, eine der wichtigsten Kundengruppen der Genossenschaftsbank, aufrechtzuerhalten und auszubauen. Denn für die Bank hat das Regionalprinzip eine große Bedeutung im Hinblick auf die Gründung der Volks- und Raiffeisenbanken.

Die Auszubildenden haben in den zwei Tagen viel gelernt. Nicht nur für die Arbeit, sondern auch für ihr Leben. Sie nehmen mit, dass die Arbeit in der Landwirtschaft ein anstrengender Job ist, in dem man zwar sieben Tage die Woche beschäftigt ist, aber dennoch sehr viel Spaß haben kann.