Im Gespräch mit Hendrik Wallach über seine Fortbildung zum Wirtschaftsprüfer

Weiterentwicklung ist der Schlüssel zu einer erfüllten Karriere. Unser Verband unterstützt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf ihrem beruflichen Weg zu wachsen und sich zu entfalten.

Herr Wallach, Sie sind nach ihrer Tätigkeit in einer Mitgliedsbank seit Oktober 2012 in der Prüfung Genossenschaftsbanken bei unserem Verband beschäftigt. Was schätzen Sie an unserem Verband?
„Ich habe persönlich erfahren, dass der Verband für Mitarbeiter zugänglich ist, die eine Veränderungsbereitschaft besitzen. Dies habe ich nicht nur bei meinem berufsbegleitenden Masterstudium oder meiner Steuerberaterfortbildung, sondern aktuell auch bei meiner angestrebten Wirtschaftsprüferfortbildung zu schätzen gelernt. Des Weiteren existieren offene Türen bei Verantwortlichen in Bezug auf persönliche Belange, was durch die flachen Hierarchien sicherlich begünstigt wird.“

Wie unterstützt Sie der Verband in der beruflichen Entwicklung?
„Im Anschluss an meine Verbandsprüferausbildung in Montabaur begann ich ein Masterstudium, das mit der Steuerberaterfortbildung verbunden war. Ich habe die Verantwortlichen über dieses Lernkonzept informiert. Sie waren für diese Weiterbildung offen und ermöglichten mir eine gewisse flexible Planung. Für die Zeit der Steuerberater- und Wirtschaftsprüferfortbildung erhalte ich darüber hinaus finanzielle Unterstützung.“

Welche Fähigkeiten sollten Nachwuchstalente für den Beruf des Verbandsprüfers mitbringen?
„Grundvoraussetzungen sind auf jeden Fall ein gewisses organisatorisches Talent, eine kritische Grundhaltung und Zielstrebigkeit. Motivation und Wissbegierde gehören auch dazu, da sich das Arbeits-umfeld in einem sich laufend verändernden Rechtsrahmen befindet. Letztlich ist es auch insbesondere in der Zusammenarbeit mit den Mandanten und den Teamkollegen unerlässlich, team- und kommunikationsfähig zu sein. Außerdem sollte man eine Affinität für den Umgang mit Zahlen und Mengen mitbringen.“

Das Wirtschaftsprüferexamen gilt als äußerst anspruchsvoll und lernintensiv. Wie schaffen Sie den Ausgleich?
„Für einen Ausgleich verbringe ich Zeit mit der Familie und versuche auch, den Kontakt zu Freunden und meine Hobbys nicht zu stark zu vernachlässigen. Aber mir ist auch bewusst, dass ich mich aktuell in einer Ausnahmesituation befinde und mit den Gedanken natürlich immer auch beim Examen bin. Allerdings sind der Respekt und die Ernsthaftigkeit vor dieser Aufgabe aus meiner Sicht absolut notwendig, um das Examen erfolgreich zu absolvieren.“

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