Sterne des Sports in Gold: Ein glänzender Erfolg für Weser-Ems
veröffentlicht im Genossenschafts-Magazin Weser-Ems, Ausgabe 02/2026
Wenn in Berlin die „Sterne des Sports in Gold“ verliehen werden, rückt das Ehrenamt ins nationale Rampenlicht. Für die Region Weser Ems wurde die diesjährige Preisverleihung zu einem besonderen Triumph: Der VfL Rastede glänzte im Bundesfinale – und Publikumspreissiegerin Denise de Vries holte den begehrten Titel bereits zum zweiten Mal in Folge in den Nordwesten.
Am 26. Januar traf sich im Gebäude der DZ-Bank in Berlin die Spitze des deutschen Vereinssports unter den Augen des Bundespräsidenten – ein Moment, in dem ehrenamtliches Engagement einmal im Jahr ganz groß herauskommt. Für die Region Weser-Ems wurde bereits der Vorabend zu einem ganz besonderen Moment. Der VfL Rastede von 1859 e.V., Landessieger im 17. Bundesland Weser-Ems, reiste mit starker Unterstützung der Raiffeisenbank Rastede eG zur Bundespreisverleihung in die Hauptstadt.
Die Preisverleihung, moderiert durch Katrin Müller-Hohenstein und Denise Schindler, Sportmoderatorinnen beim ZDF wurde begleitet von hochrangigen Vertretern aus der Politik, dem genossenschaftlichen Bankwesen und Sport, wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, DOSB-Vorstand Otto Fricke und BVR-Präsidentin Marija Kolak, würdigte erneut herausragende Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet.
Doch die vielleicht emotionalste Entscheidung fiel bereits am Vorabend beim Publikumspreis – und sorgte bei den Vertretern aus Weser-Ems für einen echten Gänsehautmoment. Denise de Vries gewann die bundesweite Onlineabstimmung und brachte damit den Publikumspreis zum zweiten Mal in Folge in die Region. Erst im Vorjahr war André Danke vom Gehörlosen-Sportverein Oldenburg e.V. als Sieger hervorgegangen. Beide waren in Berlin präsent, wodurch sich ein ganz besonderer Erfolgsmoment für die Region ergab. Denise de Vries hatte im Vorfeld offen zugegeben, wie aufgeregt sie vor der großen Bühne war. Doch die Sorge wich in Sekunden, als ihr Name verkündet wurde. Im Saal brandete Jubel auf. Mit den Vertreterinnen des VfL Rastede Daniela von Essen (1. Vorsitzende), Evelyn Kusch (Geschäftsführerin), Daniela Berger (Pressewartin) und Silke Riediger (Kassenwartin) jubelten Christian von Deetzen (Vorstand Raiffeisenbank Rastede eG), Kira von Essen (Vorstandsassistentin Raiffeisenbank Rastede eG) sowie die Vertreterinnen der Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Weser-Ems (AGVR) Stephanie Hempel und Laura Lampe. Auch der Vorjahressieger André Danke mit seinem Unterstützung Matthias Osterhues, Vorstand Oldenburger Volksbank eG, waren sichtlich stolz und freuten sich mit der Siegerin.
Für die Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Weser-Ems ist der erneute Publikumssieg eine tolle Wertschätzung für das Engagement in der Region. Er steht für die Kraft der Vereinslandschaft, die hohe Qualität der eingereichten Projekte und die tief verwurzelte Bedeutung des Ehrenamts im Nordwesten. Die Tatsache, dass bundesweit tausende Zuschauerinnen und Zuschauer für ein Projekt aus Weser-Ems abstimmten, unterstreicht eindrucksvoll, wie überregional inspirierend die Arbeit der Vereine der Region ist.
Das Bundesfinale selbst bot einen würdigen Rahmen: Die Turngemeinde Herford von 1860 gewann den Großen Stern des Sports in Gold für ihre umfassende Ehrenamtsinitiative. Es blieb an diesem Tag genug Raum, um die besonderen Leistungen der Finalisten zu würdigen. Sowohl Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als auch BVR-Präsidentin Marija Kolak betonten die wichtige Position des Ehrenamtes, um Entfremdung in der Gesellschaft entgegenzuwirken und gemeinsam Ziele zu erreichen. Der VfL Rastede überzeugte dabei nicht nur mit seinem Projekt, sondern insbesondere mit der Leidenschaft, die hinter der frühkindlichen Schwimmausbildung steht. Die in Rastede entwickelte, langfristig angelegte Wassergewöhnung gilt bundesweit als Modell für moderne Schwimmpädagogik und hat bereits andere Vereine inspiriert. Ehrenamtliches Engagement wirkt nicht nur lokal, sondern nationale Strahlkraft entwickeln kann, wenn Menschen mit Herzblut und Kompetenz Verantwortung übernehmen. Und er war ein Anlass, stolz zu sein – auf Vereine, Engagierte und die Gemeinschaft, die sie trägt.
